Am 13.11.1885 heiratete er die Johanna König aus Königsberg in Preußen. Mit ihr hatte er 5 Kinder von denen die beiden ersten noch in Magdeburg Neustadt geboren werden. Das dritte Kind wird 1893 dann schon in Berlin Zehlendorf geboren, wo er sich als Architekt niedergelassen hatte. Sein Wirken in Zehlendorf war von einiger Bedeutung, so daß eine Straße ab 1934 nach ihm in "Kleinaustraße" umbenannt wurde.
In Zehlendorf trat er als Architekt mehrerer Gründerzeitvillen auf: | ![]() |
"...In den ausgedehnten Gartenanlagen entstand unter Mithilfe des Zehlendorfer Architekten Robert Kleinau und des Obergärtners Wilhelm Derling eine Traumwelt, die ohne weiteres zu den Vorläufern des Disneylandes gerechnet werden darf..." . Man konnte "... mit Hilfe des Baumeisters Kleinau der Wirklichkeit entrinnen. ...Er wurde dabei offensichtlich von einem großen Vorbild angeregt, nämlich von König Ludwig II von Bayern. ... Im Garten an der Mühlenstraße, Ecke Prinz-Handjery-Straße entstand ein Tempelchen mit einem vergoldeten Hermes auf dem Dach. ( Auch er hat sich in das Zehlendorfer Heimatmuseum gerettet.) Die Gartengefilde durchzog ein Wasserlauf. Er speiste einen mit Karpfen und Goldfischen besetzten Teich und wurde an zwei Stellen überbrückt. Die zweite Brücke führte auf ein Plateau, von dem aus man mehrere eingebaute Wasserfälle in Gang setzen konnte. Dann gelangte man zu einer Grotte, die der blauen Grotte in Capri nachgebildet war und deren Ausgang in das Gewölbe eines Turmes aus Thüringer Tropfstein führte. Eskortiert war der ganze Spaziergang von aus Ton gebrannten Zwergen und Rehen in Lebensgröße. Der Clou des ganzen erwartete einen aber im Verließ des Turmes, das streng verschlossen, nur zu ganz festlichen Gelegenheiten bevorzugten Besuchern geöffnet wurden. Man stand plötzlich einem wohlnachgebildeten gefangenen Negerknaben gegenüber, der dem erstaunten Besucher das 'corpus delicti', den Anlaß seiner Strafhaft, nämlich einen frisch gestohlenen Rosenstrauß entgegenhielt. Die Besucher konnten sich dann durch einen unterirdischen Gang zurückziehen. Von oben her mit blauem Licht illuminiert, führte er durch Felsen, Schluchten und Täler einer alpinen Spielzeuglandschaft, die mit echter Flora aus Schweizer Gefilden bestückt war. An die deutsche Märchenwelt wiederum, an den Kyffhäuser, erinnerte der Aufbau eines Tisches aus einem der verbliebenen alten Mühlsteine der abgetragenen Zehlendorfer Mühle, die hier bis 1875 ihre Flügel im Wind gedreht hatte."